So können zugleich 5 Patienten maschinelle Atemunterstützung erhalten und bei 2 Personen eine Nierenersatztherapie (Hämofiltration) durchgeführt werden. Auch aufwendige Verfahren wie eine NO Therapie werden bei bestehender Indikation durchgeführt. Als Überwachungsstandard stehen ein vernetztes Monitoring von EKG, Blutdruck (invasiv und nicht-invasiv), Sauerstoffsättigung des Blutes, Atemüberwachung und Monitoring des zentralvenösen Druckes zu Verfügung. Ergänzt werden diese Parameter durch eine nichtinvasive Methode zur Überwachung des Herzauswurfes. Routinemäßig können in einem der Intensivstation angeschlossenen Labor die wichtigsten Parameter der Labordiagnostik jederzeit bestimmt und im Bedarfsfall sogar eine weitergehende infektiologische Abklärung durchgeführt werden.
Die Versorgung der oftmals schlecht heilenden Wunden unserer chronisch kranken Patienten wird durch modernste Lokaltherapien (Sauerstofftherapie, Vakuumverbände) unterstützt und gemeinsam mit intensiven Bemühungen im Bereich der Lagerung und der Anpassung des richtigen Intensivbettes (Luftkissenbett, Rotationsverfahren) können für die Patienten die optimalen Bedingungen erreicht werden. Neben diesen Aufgaben der Intensivmedizin steht die menschliche Betreuung der Patienten im Mittelpunkt. Dass beinhaltet auch bei unheilbar kranken Patienten sie auf dem letzten Stück ihres Weges zu begleiten und ihnen ein würdevolles und beschwerdearmes Verabschieden von dieser Welt zu ermöglichen. Dieser Schritt von der Intensivbehandlung zur Sterbebegleitung, wenn möglich im Kreis der Familie wird mit den Angehörigen und wenn möglich mit dem Patienten besprochen um unsere Verantwortung in dieser schweren Situation zu erfüllen.