In der Förderbetreuung arbeitet der Pädagoge in einer intensiven Förderung mit fünf Personen mit erhöhtem Betreuungsbedarf, wie mehrfach Behinderungen, Autismus, massive Verhaltenauffälligkeiten, erhöhte Fremd- oder Selbstaggression, Aufmerksamkeitsstörungen, Kommunikationsschwächen.
Ziel ist es, mit dem Kunden ein attraktives Tagesprogramm aufzubauen, das der Kunde akzeptiert, übernimmt und ihn langfristig sozial integriert. Diese klare Tagesstruktur wird mit Hilfe von Bildern der Aktivität und Gebärden gemeinsam mit dem Kunden gestaltet. Der Betreuer versucht herauszufinden, was der Kunde gerne macht, welche Fähigkeiten er besitzt oder welche Probleme er hat und setzt Ziele zur Entwicklung fest.
Durch regelmäßiges Reflektieren im Team mit der therapeutisch-pädagogischen und medizinischen Leitung werden weitere therapeutische Arbeitsschritte kontinuierlich erarbeitet und in das tägliche Programm aufgenommen. Durch gezieltes Beobachten und Dokumentieren der Aktivitäten sollen auf die Stärken und Schwächen des Kunden konkret und sofort eingegangen werden können. Gebärdensprache und Piktogramme stellen dabei eine sehr wichtige Kommunikationsebene dar. Eine gemeinsame Kommunikation wird eingeübt und erlernt.
Mitarbeiter/Innen:
Maria Eiblmeier
Silvia Kübelböck
Andreas Kuhn